Programm
Mitwirkende
Mit ihrem Tanzkonzert entführen The Playfords in das musikalische London des 17. Jahrhunderts – in eine Zeit, in der Musik und Tanz zum Alltag gehörten. Benannt nach den berühmten Londoner Musikverlegern John und Henry Playford, greifen sie jenes Repertoire auf, das einst in Bürgerhäusern, Versammlungsräumen und Tanzsälen erklang. Die Playfords veröffentlichten Sammlungen wie The English Dancing Master und machten damit Tänze und Melodien populär, die weit über ihre Zeit hinauswirkten.
Gerade in einer von politischen Umbrüchen, Pest und dem Great Fire of London geprägten Epoche bot Musik Zerstreuung, Trost und gemeinschaftliches Erleben. Sie wurde gesungen, gespielt und getanzt – nicht als ferne Kunst, sondern als lebendige soziale Praxis. An diese Tradition knüpfen The Playfords an: Mit historischer Kenntnis, improvisatorischer Freiheit und großer Spielfreude lassen sie die Musik neu entstehen.
Das Publikum ist dabei nicht nur Zuhörer, sondern ausdrücklich eingeladen mitzutanzen. So wird das Konzert zu einer unmittelbaren Erfahrung dessen, was diese Musik ursprünglich war: gesellige, bewegte und verbindende Kunst. Zwischen historischen Balladen, virtuosen Instrumentalstücken und schwungvollen Tänzen entsteht ein lebendiger Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart – und ein Fest, das die Frische und Vitalität dieser Musik bis heute spürbar macht.

